Bundesliga · Marktwerte Oktober 2026
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Die Bundesliga Marktwerte zeigen nach dem ersten Update der Saison 2026/27 ein vertrautes Bild: Der FC Bayern ist mit 1,04 Milliarden Euro der einzige Klub jenseits der Milliardengrenze, dahinter folgen Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig mit jeweils über 500 Millionen. Hier findest du alle 18 Kader im Ranking – und meinen Abgleich, welche Teams mehr aus ihrem Geld machen als andere.
Bundesliga Marktwerte 2026/27: alle 18 Kader im Ranking
| # | Verein | Kaderwert | Veränderung | Anteil Liga | Tabelle |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | FC Bayern München | 1,04 Mrd. € | +1 Mio. € | 20,3 % | 1. |
| 2 | Borussia Dortmund | 587,90 Mio. € | +23 Mio. € | 11,5 % | 2. |
| 3 | Bayer Leverkusen | 520,45 Mio. € | +40 Mio. € | 10,2 % | 4. |
| 4 | RB Leipzig | 514,95 Mio. € | +27 Mio. € | 10,1 % | 5. |
| 5 | VfB Stuttgart | 399,75 Mio. € | +20 Mio. € | 7,8 % | 15. |
| 6 | TSG Hoffenheim | 288 Mio. € | +7,5 Mio. € | 5,6 % | 10. |
| 7 | Eintracht Frankfurt | 288 Mio. € | −0,5 Mio. € | 5,6 % | 14. |
| 8 | SC Freiburg | 244 Mio. € | +33 Mio. € | 4,8 % | 3. |
| 9 | FC Augsburg | 192 Mio. € | +20 Mio. € | 3,8 % | 9. |
| 10 | 1. FSV Mainz 05 | 160 Mio. € | −5,5 Mio. € | 3,1 % | 7. |
| 11 | 1. FC Köln | 158 Mio. € | +1,6 Mio. € | 3,1 % | 12. |
| 12 | Hamburger SV | 145 Mio. € | −8,1 Mio. € | 2,8 % | 11. |
| 13 | Borussia Mönchengladbach | 135 Mio. € | −3,6 Mio. € | 2,6 % | 18. |
| 14 | Werder Bremen | 125 Mio. € | +3,2 Mio. € | 2,4 % | 6. |
| 15 | 1. FC Union Berlin | 111 Mio. € | −4,3 Mio. € | 2,2 % | 17. |
| 16 | FC Schalke 04 | 74,5 Mio. € | +3,6 Mio. € | 1,5 % | 16. |
| 17 | SV Elversberg | 74,3 Mio. € | +16 Mio. € | 1,5 % | 8. |
| 18 | SC Paderborn | 53,9 Mio. € | +5,5 Mio. € | 1,1 % | 13. |
Kaderwerte laut Transfermarkt nach dem Bundesliga-Update vom 2. Oktober 2026; ab Platz 6 auf volle bzw. halbe Millionen gerundet, Hoffenheim und Frankfurt liegen deshalb gleichauf. Veränderung = Plus oder Minus des Kaderwerts durch dieses Update. Anteil Liga = Anteil an der Summe aller 18 Kaderwerte (rund 5,11 Mrd. €). Tabelle = Platz nach dem 7. Spieltag. Spielerwechsel im Winter und das nächste Update verschieben das Ranking.
Wer hat den wertvollsten Kader der Bundesliga?
An der Spitze gibt es keine Diskussion: Der FC Bayern kommt auf 1,04 Milliarden Euro und vereint damit gut ein Fünftel des gesamten Ligawerts auf sich. Das ist etwa so viel wie die neun Klubs von Mainz bis Paderborn zusammen. Der Abstand zum ersten Verfolger ist riesig – Borussia Dortmund liegt mit 587,90 Millionen bei gut der Hälfte des Münchner Werts.
Spannend ist das Feld dahinter: Bayer Leverkusen (520,45 Mio. €) und RB Leipzig (514,95 Mio. €) trennen nur gut fünf Millionen, beide haben beim Oktober-Update deutlich zugelegt. Der VfB Stuttgart folgt mit knapp 400 Millionen als Fünfter. Am anderen Ende der Liste stehen die Aufsteiger und Kleineren: Schalke 04 (74,5 Mio. €), SV Elversberg (74,3 Mio. €) und SC Paderborn (53,9 Mio. €) bringen zusammen nur rund 203 Millionen auf die Waage.
Die wertvollsten Spieler der Bundesliga
| # | Spieler | Klub | Marktwert |
|---|---|---|---|
| 1 | Michael Olise | FC Bayern | 180 Mio. € |
| 2 | Aleksandar Pavlović | FC Bayern | 90 Mio. € |
| 3 | Jamal Musiala | FC Bayern | 80 Mio. € |
| 4 | Dayot Upamecano | FC Bayern | 75 Mio. € |
| 5 | Luis Díaz | FC Bayern | 70 Mio. € |
| 6 | Felix Nmecha | Borussia Dortmund | 65 Mio. € |
| 7 | Lennart Karl | FC Bayern | 60 Mio. € |
| 7 | Harry Kane | FC Bayern | 60 Mio. € |
| 9 | Ismael Saibari | FC Bayern | 55 Mio. € |
| 9 | Nico Schlotterbeck | Borussia Dortmund | 55 Mio. € |
Acht der zehn wertvollsten Bundesliga-Profis spielen für den FC Bayern. Mit 180 Millionen Euro hält Michael Olise den Rekord für einen Bundesliga-Spieler. Wie er im weltweiten Vergleich dasteht, zeigt mein Ranking der teuersten Spieler nach Marktwert.
Größte Gewinner und Verlierer seit Saisonstart
Das Oktober-Update war die erste Neubewertung der laufenden Saison – und sie fiel für die Liga insgesamt positiv aus: Addiert man alle Veränderungen, legten die 18 Kader um rund 179 Millionen Euro zu. Größter Gewinner ist Bayer Leverkusen mit einem Plus von 40 Millionen, dahinter folgen der SC Freiburg (+33 Mio. €) und RB Leipzig (+27 Mio. €). Relativ betrachtet hat aber Aufsteiger SV Elversberg den größten Sprung gemacht: Die 16 Millionen Plus entsprechen gut 27 Prozent des vorherigen Kaderwerts. Den größten Rückgang verzeichnet der Hamburger SV mit 8,1 Millionen Minus, auch Mainz (−5,5 Mio. €) und Union Berlin (−4,3 Mio. €) haben an Wert verloren.
Bei den Spielern war Antonio Nusa der große Gewinner: Der Leipziger stieg um 13 auf 45 Millionen Euro. Freiburgs Derry Scherhant sprang um 12,5 auf 20 Millionen, je 10 Millionen legten unter anderem Michael Olise (auf 180 Mio. €), Felix Nmecha (auf 65 Mio. €), Frankfurts Younes Ebnoutalib, Stuttgarts Dzenan Pejcinovic sowie die Leverkusener Afonso Moreira und Guéla Doué zu. Der prominenteste Verlierer ist Jamal Musiala, der um 20 auf 80 Millionen fiel. Das erklärt auch, warum der Bayern-Kader trotz Olises Rekordwert nur um eine Million zulegte. Weitere Verlierer: Kaishu Sano (Mainz, −10 auf 40 Mio. €), Noah Atubolu (Frankfurt, −7 auf 18 Mio. €) und Raphael Onyedika (Frankfurt, −6 auf 17 Mio. €).
Marktwert vs. Tabelle: Wer holt mehr aus seinem Kader?
Lege ich das Marktwert-Ranking neben die aktuelle Bundesliga-Tabelle nach dem 7. Spieltag, wird es interessant. Oben passt vieles: Bayern und Dortmund sind die beiden wertvollsten Kader und stehen mit je 17 Punkten auch vorn. Dahinter gehen Geld und Punkte aber deutlich auseinander.
| Verein | Marktwert-Rang | Tabellenplatz | Punkte | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| SV Elversberg | 17. | 8. | 10 | +9 |
| Werder Bremen | 14. | 6. | 12 | +8 |
| SC Freiburg | 8. | 3. | 13 | +5 |
| SC Paderborn | 18. | 13. | 8 | +5 |
| 1. FSV Mainz 05 | 10. | 7. | 10 | +3 |
| TSG Hoffenheim | 6. | 10. | 9 | −4 |
| Borussia Mönchengladbach | 13. | 18. | 3 | −5 |
| Eintracht Frankfurt | 7. | 14. | 8 | −7 |
| VfB Stuttgart | 5. | 15. | 6 | −10 |
Differenz = Marktwert-Rang minus Tabellenplatz; ein Plus heißt, das Team steht besser da, als sein Kaderwert erwarten lässt. Gezeigt sind die größten Abweichungen, alle übrigen Klubs liegen maximal zwei Plätze daneben.
Die Überperformer: Allen voran die SV Elversberg. Der Aufsteiger hat den zweitkleinsten Kaderwert der Liga und steht trotzdem mit zehn Punkten auf Rang acht – wobei die Tordifferenz von 12:15 zeigt, dass da auch Spielglück dabei war. Werder Bremen ist mit einem Kader für 125 Millionen Sechster und damit vor deutlich teureren Kadern wie Stuttgart, Hoffenheim oder Frankfurt. Der SC Freiburg mischt mit dem achtwertvollsten Kader auf einem Champions-League-Platz mit und hat mit 16:9 Toren auch die Zahlen auf seiner Seite.
Die Enttäuschungen: Der VfB Stuttgart hat den fünftwertvollsten Kader, steht aber nur auf Rang 15 – fünf Niederlagen aus sieben Spielen bei einer Tordifferenz von nur −3 sprechen eher für knappe Spiele, die gegen den VfB gelaufen sind, als für ein grundsätzliches Problem. Eintracht Frankfurt ist mit 288 Millionen nur 14., bei 10:17 Toren allerdings auch spielerisch nicht da, wo der Kader sie sehen würde. Und Borussia Mönchengladbach ist mit drei Punkten Letzter – obwohl fünf Klubs einen günstigeren Kader haben.
Am 8. Spieltag treffen die beiden wertvollsten Kader direkt aufeinander: Bayern gegen Dortmund, Erster gegen Zweiter, beide mit 17 Punkten. Auf dem Papier ist der Münchner Kader fast doppelt so viel wert – der BVB hat mit nur vier Gegentoren aber die stabilste Abwehr der Liga. Meine Einschätzung zu dieser und allen anderen Partien findest du bei den Bundesliga Tipps.
Was der Marktwert für meine Wett-Tipps bedeutet
Der Kaderwert ist für mich ein guter Gradmesser für die Qualität in der Breite – nicht mehr und nicht weniger. Über eine ganze Saison setzen sich wertvollere Kader meist durch, weil sie Ausfälle, englische Wochen und Formdellen besser auffangen. Für einzelne Spiele ist der Marktwert aber ein schwacher Tipp-Geber, und genau das macht ihn für mich interessant.
Der Grund: Die Buchmacher und viele Tipper orientieren sich stark an Namen und Kaderqualität. Ein teurer Kader im Formtief wie aktuell Stuttgart oder Frankfurt wird deshalb oft noch als Favorit gehandelt, obwohl die Leistungen das gerade nicht hergeben. Umgekehrt bekommen Teams wie Freiburg, Bremen oder Elversberg, die über Struktur und Teamgeist kommen, aus meiner Sicht häufig bessere Quoten, als ihre Leistungen rechtfertigen. Wo die Lücke zwischen Ruf und Form am größten ist, schaue ich bei meinen Analysen besonders genau hin.
Wichtig ist mir dabei der zweite Blick: Die Tordifferenz trennt Glück von Substanz, der Kaderwert zeigt, wie viel Potenzial nach oben oder unten noch drin ist. Stuttgart mit knappen Niederlagen und hohem Kaderwert ist für mich eher ein Kandidat für eine Aufwärtsbewegung als Elversberg mit negativer Tordifferenz für einen dauerhaften Platz in der oberen Hälfte. Eine Garantie ist das nie – aber es hilft mir, Quoten einzuordnen. Wer in dieser Saison die Tore liefert, zeigt meine Bundesliga Torschützenliste, und was die Stars verdienen, findest du im Ranking der höchsten Gehälter der Bundesliga.
Häufige Fragen zu den Bundesliga Marktwerten
Welcher Bundesligist hat den wertvollsten Kader?
Der FC Bayern München mit einem Kaderwert von 1,04 Milliarden Euro laut Transfermarkt (Stand: 02.10.2026). Er ist der einzige Bundesligist über einer Milliarde, dahinter folgen Borussia Dortmund (587,90 Mio. €), Bayer Leverkusen (520,45 Mio. €) und RB Leipzig (514,95 Mio. €).
Wie hoch ist der Marktwert der gesamten Bundesliga?
Addiert man die Kaderwerte aller 18 Klubs, kommt die Bundesliga auf rund 5,1 Milliarden Euro. Im Schnitt ist ein Bundesliga-Kader damit etwa 284 Millionen Euro wert – wobei der FC Bayern allein gut ein Fünftel davon ausmacht.
Wer ist der wertvollste Spieler der Bundesliga?
Michael Olise vom FC Bayern mit 180 Millionen Euro – so hoch wurde noch kein Bundesliga-Spieler bewertet. Dahinter folgen seine Teamkollegen Aleksandar Pavlović (90 Mio. €) und Jamal Musiala (80 Mio. €). Bester Nicht-Bayer ist Felix Nmecha (Borussia Dortmund) mit 65 Millionen.
Welcher Verein hat beim Oktober-Update am meisten zugelegt?
In absoluten Zahlen Bayer Leverkusen mit einem Plus von 40 Millionen Euro, vor dem SC Freiburg (+33 Mio. €) und RB Leipzig (+27 Mio. €). Prozentual liegt Aufsteiger SV Elversberg mit gut 27 Prozent Plus vorn. Größter Verlierer ist der Hamburger SV mit 8,1 Millionen Minus.
Welcher Bundesligist hat den günstigsten Kader?
Der SC Paderborn mit 53,9 Millionen Euro. Knapp davor liegen die SV Elversberg (74,3 Mio. €) und der FC Schalke 04 (74,5 Mio. €).
Sagt der Marktwert etwas über die Wettchancen aus?
Über eine ganze Saison schneiden wertvollere Kader meist besser ab, für einzelne Spiele ist der Marktwert aber nur ein Faktor unter vielen. Form, Ausfälle, Tordifferenz und Spielplan sind für einen Tipp mindestens genauso wichtig. Interessant wird es, wenn Kaderwert und aktuelle Leistung weit auseinanderliegen – eine Garantie gibt es aber nie.
Wie oft werden die Marktwerte aktualisiert?
Transfermarkt bewertet die Bundesliga mehrmals pro Saison neu, in der Regel im Herbst, im Winter und nach Saisonende. Das Oktober-Update 2026 war die erste Neubewertung der Saison 2026/27.
Angaben ohne Gewähr · Quelle Kader- und Spielermarktwerte: Transfermarkt, Bundesliga-Update vom 02.10.2026. Marktwerte sind Schätzungen, keine Ablösesummen. Tabellenplätze nach dem 7. Spieltag. Stand: Oktober 2026.











