Die teuersten Transfers aller Zeiten: Top 15 im Ranking (2026)

Über 200 Millionen Euro für einen einzigen Spieler – das gab es bis heute genau einmal. Doch der Transfersommer 2026 hat die Rangliste kräftig durcheinandergewirbelt: Gleich fünf neue Wechsel sind in die Top 15 eingezogen, angeführt von einem Spieler, der schon zum zweiten Mal mehr als 100 Millionen gekostet hat. Hier sind die teuersten Fußball-Transfers aller Zeiten im Überblick.

Rekord222 Mio. €Neymar, 2017
Teuerster 2026145 Mio. €Enzo Fernández
Neu in den Top 155 Transfersaus dem Sommer 2026

Die teuersten Transfers aller Zeiten – Top 15

# Spieler Ablöse Wechsel Jahr
1 Neymar 222 Mio. € Barcelona → PSG 2017
2 Kylian Mbappé 180 Mio. € Monaco → PSG 2018
3 Alexander Isak 145 Mio. € Newcastle → Liverpool 2025
4 Enzo Fernández 145 Mio. € Chelsea → Man City 2026
5 Morgan Rogers ~137 Mio. € Aston Villa → Chelsea 2026
6 Elliot Anderson ~135 Mio. €Fixsumme ohne Boni Nottingham → Man City 2026
7 Philippe Coutinho 135 Mio. € Liverpool → Barcelona 2018
8 Ousmane Dembélé 135 Mio. € Dortmund → Barcelona 2017
9 João Félix 127 Mio. € Benfica → Atlético Madrid 2019
10 Florian Wirtz ~125 Mio. €bis 150 mit Boni Leverkusen → Liverpool 2025
11 Bradley Barcola ~125 Mio. €bis 140 mit Boni PSG → Liverpool 2026
12 Yan Diomande ~125 Mio. €bis 140 mit Boni RB Leipzig → Real Madrid 2026
13 Enzo Fernández 121 Mio. € Benfica → Chelsea 2023
14 Antoine Griezmann 120 Mio. € Atlético → Barcelona 2019
15 Jack Grealish 117 Mio. € Aston Villa → Man City 2021

Angegeben sind die gängig genannten Ablösesummen. Je nach Quelle sind Bonuszahlungen ein- oder ausgerechnet; bei Wechseln nach England kommt der Umrechnungskurs vom Pfund hinzu, weshalb einzelne Werte leicht abweichen können. Wo Boni bekannt sind, stehen sie unter dem Betrag. Stand: Oktober 2026.

Neymar: der Rekord, der bleibt

2017 zahlte Paris Saint-Germain sagenhafte 222 Millionen Euro, um Neymar aus der Ausstiegsklausel beim FC Barcelona zu lösen – mehr als doppelt so viel wie der bis dahin teuerste Transfer. Neun Jahre später ist diese Summe noch immer unerreicht, und selbst der Rekordsommer 2026 kam nicht einmal in ihre Nähe. Direkt dahinter steht Neymars damaliger PSG-Kollege Kylian Mbappé, der ein Jahr später für 180 Millionen fest verpflichtet wurde. Zwischen Platz zwei und drei klafft weiterhin eine Lücke von 35 Millionen Euro.

Sommer 2026: Die Premier League kauft sich die Rangliste

Nach der WM in Nordamerika ging es auf dem Transfermarkt so hoch her wie nie zuvor. Den Schlusspunkt setzte Manchester City am Deadline Day: Für Enzo Fernández überwies der Klub rund 125 Millionen Pfund an den FC Chelsea – umgerechnet etwa 145 Millionen Euro und damit exakt so viel wie Liverpool ein Jahr zuvor für Alexander Isak bezahlt hatte. Der Argentinier ist damit der erste Spieler, der zweimal für mehr als 100 Millionen Pfund den Verein gewechselt hat; 2023 hatte Chelsea 121 Millionen Euro an Benfica überwiesen. Deshalb taucht sein Name in unserem Ranking gleich zweimal auf.

Schon im Juli hatte City mit Elliot Anderson von Nottingham Forest einen Klubrekord aufgestellt: 116 Millionen Pfund, rund 135 Millionen Euro – als feste Summe ohne erfolgsabhängige Zusatzzahlungen. Den Titel als teuerster britischer Spieler hielt Anderson allerdings nur wenige Wochen, denn der FC Chelsea legte für Morgan Rogers von Aston Villa 117 Millionen Pfund (etwa 137 Millionen Euro) auf den Tisch. Kurz vor Fensterschluss holte der FC Liverpool dann Bradley Barcola von Paris Saint-Germain – die Sockelablöse liegt bei rund 125 Millionen Euro, mit Boni kann sie auf bis zu 140 Millionen steigen.

Für uns ist das bemerkenswerteste Detail: Vier der fünf Neuzugänge in den Top 15 gingen in die Premier League, drei davon wechselten sogar innerhalb Englands. Das Geld zirkuliert längst nicht mehr nur zwischen Paris, Madrid und Barcelona, sondern vor allem zwischen den englischen Spitzenklubs selbst.

Bundesliga 2026: der teuerste Abgang und die teuersten Zugänge

Der einzige Neuzugang in den Top 15, der nicht nach England ging, kommt aus der Bundesliga: Yan Diomande wechselte für rund 125 Millionen Euro (mit Boni bis zu 140 Millionen) von RB Leipzig zu Real Madrid. Damit liegt der Leipziger Rekordverkauf bei der Sockelablöse gleichauf mit dem Wirtz-Wechsel aus dem Vorjahr – mehr hat ein Bundesligist noch nie für einen Spieler kassiert.

Auf der Einkaufsseite ging es deutlich bescheidener zu. Die teuersten Zugänge des Sommers verpflichtete der FC Bayern: Nationalspieler Nathaniel Brown kam von Eintracht Frankfurt, WM-Fahrer Ismael Saibari von der PSV Eindhoven – für jeweils rund 50 Millionen Euro. Alle Rekord-Ablösen der deutschen Liga, Einkäufe wie Verkäufe, findest du in unserem Ranking der teuersten Bundesliga-Transfers.

Sommer 2025: Liverpools Doppelschlag

Lange dominierten Barcelona und PSG die Liste. 2025 mischte der FC Liverpool sie neu auf: Erst kam Florian Wirtz von Bayer Leverkusen (rund 125 Millionen, mit Bonuszahlungen bis zu 150 Millionen), dann folgte mit Alexander Isak für 145 Millionen Euro der bis dahin teuerste Transfer der Premier-League-Geschichte. Wirtz ist zugleich der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten. Mit Barcola im Sommer 2026 stellt Liverpool nun sogar drei Spieler im Ranking.

Gut zu wissen

Ablösesummen und Marktwerte sind eng mit den Gehältern der Stars verknüpft. Wie viel die teuersten Spieler tatsächlich verdienen und besitzen, zeigen wir im Ranking der reichsten Fußballer, in der Übersicht der teuersten Spieler nach Marktwert sowie in den Einzelanalysen zu Neymar, Mbappé und Ronaldo.

Wohin geht der Transfermarkt?

Der Sommer 2026 hat gezeigt, wie sich die Gewichte verschoben haben: Fünf Wechsel jenseits der 120-Millionen-Marke in einem einzigen Fenster gab es noch nie, und fast alle wurden von englischen Klubs bezahlt – getragen von enormen TV- und Sponsoring-Einnahmen. Auffällig ist aber auch, wo die Grenze liegt: Selbst die teuersten Deals bewegen sich bei rund 145 Millionen Euro. Cristiano Ronaldo (117 Mio. €, 2018) und Declan Rice (116 Mio. €, 2023) sind dadurch aus den Top 15 gerutscht. Neymars 222 Millionen bleiben vorerst ein Ausreißer – ob ein einzelner Ausnahmespieler die Marke irgendwann knackt, ist eher eine Frage des Willens als des Geldes.

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Häufige Fragen

Was ist der teuerste Transfer aller Zeiten?

Der teuerste Transfer der Fußballgeschichte ist Neymar, der 2017 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain wechselte. Auch nach dem Transfersommer 2026 ist dieser Rekord ungebrochen.

Was war der teuerste Transfer 2026?

Enzo Fernández wechselte am Deadline Day 2026 für rund 125 Millionen Pfund (etwa 145 Millionen Euro) vom FC Chelsea zu Manchester City. Damit zog er mit Alexander Isak als teuerster Transfer der Premier-League-Geschichte gleich.

Welche Transfers aus dem Sommer 2026 stehen in den Top 15?

Gleich fünf: Enzo Fernández (145 Mio. €), Morgan Rogers (rund 137 Mio. €), Elliot Anderson (rund 135 Mio. €) sowie Bradley Barcola und Yan Diomande (je rund 125 Mio. €, mit Boni bis zu 140 Mio. €).

Was war der teuerste Transfer 2025?

Alexander Isak wechselte 2025 für 145 Millionen Euro von Newcastle United zum FC Liverpool. 2026 hat Enzo Fernández diese Summe eingestellt.

Wer ist der teuerste deutsche Spieler?

Florian Wirtz. Sein Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool 2025 kostete rund 125 Millionen Euro (mit Bonuszahlungen bis zu 150 Millionen) und ist damit der teuerste Transfer eines deutschen Spielers.

Was war der teuerste Bundesliga-Transfer im Sommer 2026?

Der teuerste Abgang war Yan Diomande, der für rund 125 Millionen Euro (mit Boni bis zu 140 Millionen) von RB Leipzig zu Real Madrid wechselte. Die teuersten Zugänge holte der FC Bayern mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari für jeweils rund 50 Millionen Euro.

Warum werden Ablösesummen unterschiedlich angegeben?

Viele Transfers enthalten erfolgsabhängige Bonuszahlungen, und bei Wechseln nach England wird zudem von Pfund in Euro umgerechnet. Je nach Quelle und Kurs weicht die genannte Summe deshalb leicht ab. Wir nutzen die gängig genannten Werte und weisen Boni gesondert aus.

Wird Neymars Rekord bald gebrochen?

Ausgeschlossen ist es nicht, denn die Premier League gibt so viel aus wie nie. Selbst der Rekordsommer 2026 blieb aber fast 80 Millionen Euro unter Neymars 222-Millionen-Marke.