Mérida vs Medvedev Wett Tipp
Mérida vs Medvedev ist für mich das Erstrunden-Duell in Wien mit der größten Unbekannten, und die heißt Müdigkeit. Daniil Medvedev hat am Sonntag in Almaty seinen vierten Titel der Saison geholt und muss zwei Tage später in der Wiener Stadthalle ran. Daniel Mérida dagegen hat seit dem 8. Oktober kein Match mehr bestritten und kennt den Russen bereits aus Wimbledon, wo er ihm den ersten Satz abnahm. Ich rechne mit einem Favoritensieg, aber nicht mit einem Spaziergang, und setze deshalb auf die Games-Linie.
Mérida vs Medvedev: Almaty-Sieger trifft auf ausgeruhten Spanier
Daniil Medvedev spielt einen starken Herbst. In China gewann er das Turnier in Hangzhou, erreichte das Halbfinale in Peking und kam in Shanghai bis in die Runde der letzten vier, wo er Rafael Jódar mit 3:6, 4:6 unterlag. In diesem Match lieferte er sich einen Disput mit Stuhlschiedsrichter Adel Nour und drohte sogar mit Aufgabe. Statt danach zu pausieren, flog er nach Almaty, verteidigte dort als Nummer eins der Setzliste seinen Titel und drehte im Finale gegen Nikoloz Basilashvili einen Satzrückstand zum 6:7, 6:1, 6:3. Es war die erste Titelverteidigung seiner Karriere und sein vierter Turniersieg 2026 nach Brisbane, Dubai und Hangzhou.
Daniel Mérida ist einer der Aufsteiger des Jahres. Der 22-jährige Madrilene gewann im Juli in Umag seinen ersten ATP-Titel, stand in Bukarest im Finale und kletterte im August bis auf Rang 39 der Weltrangliste. Auf Hartplatz zeigte er im Sommer, dass er nicht nur auf Sand gefährlich ist: Viertelfinale in Montreal, dritte Runde in Cincinnati und bei den US Open, wo er Andrey Rublev in vier Sätzen bezwang. Aktuell steht er auf Platz 44, und unmittelbar vor der Hallensaison trainierte er mit Carlos Alcaraz.
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Ausgangslage: Erste Runde beim ATP 500 in Wien
Die Erste Bank Open sind ein Turnier der Kategorie ATP 500 und werden auf Hartplatz in der Halle gespielt, das Preisgeld liegt bei 2.797.985 Euro. Medvedev ist hinter Alexander Zverev und Carlos Alcaraz an Position drei gesetzt, Mérida ist ungesetzt. Der Sieger trifft im Achtelfinale auf den Gewinner der Partie Tommy Paul gegen Andrey Rublev. Titelverteidiger Jannik Sinner fehlt verletzt.
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Für Medvedev geht es um mehr als nur ein Turnier. Durch den Titel in Almaty ist er im Race nach Turin auf Platz fünf geklettert, für die ATP Finals qualifiziert ist er aber noch nicht. Genau deshalb hat er trotz Müdigkeit auf eine Pause verzichtet. In Wien kennt er sich aus: 2022 gewann er das Turnier mit einem Finalsieg über Denis Shapovalov, 2023 stand er im Endspiel.
| # | Team | Sp | S-U-N | Tore | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 | Daniil Medvedev | 5 | 4-0-1 | 7:3 | 4 |
| 44 | Daniel Mérida | 5 | 3-0-2 | 9:7 | 3 |
Form & direkter Vergleich
Medvedev kommt mit vier Siegen aus den letzten fünf Matches. In Almaty gab er gegen Sho Shimabukuro nur drei Games ab, gegen Terence Atmane musste er beim 6:4, 6:4 keinen einzigen Breakball abwehren. Im Halbfinale gab Alexander Bublik nach verlorenem ersten Satz mit einer Knieverletzung auf. Im Finale verlor er den ersten Durchgang im Tiebreak und ließ dabei zwei Satzbälle liegen, ehe er das Match noch drehte. Schon vor Almaty räumte er ein, er sei auf jeden Fall etwas müde, wolle es aber trotzdem versuchen.
Bei Mérida ist die Formkurve schwerer zu lesen. Seine letzten fünf Matches brachten drei Siege, darunter das Davis-Cup-Debüt in Santiago, wo er Alejandro Tabilo nach Satzrückstand mit 5:7, 6:3, 6:3 bezwang. Bei seinem letzten Auftritt am 8. Oktober in Shanghai gewann er den ersten Satz gegen Botic van de Zandschulp in 23 Minuten mit 6:1, verlor aber noch mit 6:1, 3:6, 4:6. Bei den US Open schied er in der dritten Runde gegen Alex Michelsen aus, der erste Satz ging dort erst im Tiebreak verloren.
Mérida · letzte 5
Medvedev · letzte 5
| Datum | Wettbewerb | Gegner | Ergebnis | S/U/N |
|---|---|---|---|---|
| 08.10.2026 | ATP Shanghai, 1. Runde | Botic van de Zandschulp (N) | 1:2 (6:1, 3:6, 4:6) | N |
| 19.09.2026 | Davis Cup, Qualifikation (Santiago) | Alejandro Tabilo (A) | 2:1 (5:7, 6:3, 6:3) | S |
| 04.09.2026 | US Open, 3. Runde | Alex Michelsen (N) | 0:3 (6:7, 4:6, 3:6) | N |
| 02.09.2026 | US Open, 2. Runde | Andrey Rublev (N) | 3:1 (6:7, 6:2, 6:4, 6:4) | S |
| 30.08.2026 | US Open, 1. Runde | Márton Fucsovics (N) | 3:0 (6:4, 6:4, 6:2) | S |
| Datum | Wettbewerb | Gegner | Ergebnis | S/U/N |
|---|---|---|---|---|
| 25.10.2026 | ATP Almaty, Finale | Nikoloz Basilashvili (N) | 2:1 (6:7, 6:1, 6:3) | S |
| 24.10.2026 | ATP Almaty, Halbfinale | Alexander Bublik (N) | 6:3, Aufgabe Bublik | S |
| 23.10.2026 | ATP Almaty, Viertelfinale | Terence Atmane (N) | 2:0 (6:4, 6:4) | S |
| 22.10.2026 | ATP Almaty, Achtelfinale | Sho Shimabukuro (N) | 2:0 (6:2, 6:1) | S |
| 17.10.2026 | ATP Shanghai, Halbfinale | Rafael Jódar (N) | 0:2 (3:6, 4:6) | N |
| Datum | Wettbewerb | Ergebnis |
|---|---|---|
| 01.07.2026 | Wimbledon, 2. Runde | Medvedev 3:1 (3:6, 6:3, 7:5, 6:2) |
Medvedev führt 1:0, Mérida gewann dabei den ersten Satz
Kaderlage & voraussichtliche Aufstellungen
Für Daniil Medvedev sind keine offiziellen Ausfälle oder Verletzungen gemeldet. Der entscheidende Faktor ist die Belastung: Er bestritt am Sonntag das Finale in Almaty, reist direkt aus Kasachstan an und hat vor dem Wiener Auftakt nur einen freien Tag. Im Vorjahr lief es nach exakt demselben Muster: Nach dem Titel in Almaty mühte er sich in Wien zum Auftakt in drei Sätzen an Nuno Borges vorbei und verlor danach gegen Corentin Moutet mit 6:7, 4:6.
Auch bei Daniel Mérida sind keine offiziellen Ausfälle gemeldet. Er hat seit Shanghai keine Partie mehr gespielt und sollte nach gut zweieinhalb Wochen Pause frisch nach Wien kommen. Ob ihm nach dieser Zeit die Matchpraxis fehlt, wird sich vor allem in den ersten Aufschlagspielen zeigen.
Statistik-Trends
Das bislang einzige direkte Duell gewann Medvedev am 1. Juli in der zweiten Runde von Wimbledon mit 3:6, 6:3, 7:5, 6:2. Mérida, damals Grand-Slam-Debütant, nahm dem Russen den ersten Satz ab, ohne einen Breakball zuzulassen. Im dritten Durchgang schaffte er das Rebreak zum 5:4 und stand bei 30:30, ehe Medvedev drei Spiele in Serie holte. Nach 2:13 Stunden war das Match entschieden, Medvedev schlug 13 Asse.
Die Games-Zahlen sprechen für mich für eine Partie über 20 Spiele. Medvedevs letzte vier ausgespielte Matches kamen auf 29, 20, 15 und 19 Games, in Shanghai gegen Tommy Paul waren es 25. Bei Mérida lagen die letzten beiden Dreisatzmatches bei 26 und 30 Games. In der Halle von Wien entscheiden oft wenige Punkte bei eigenem Aufschlag, ein Satz mit 7:5 oder ein Tiebreak reicht bereits, um die Linie zu überspringen.
Schauplatz & Matchbeginn
Gespielt wird in der Wiener Stadthalle auf Hartplatz in der Halle. Spieltag ist Dienstag, der 27. Oktober 2026, ab 10:00 Uhr, die genaue Ansetzung im Spielplan ist noch offen. In Deutschland überträgt Sky Sport Tennis, in Österreich zeigt ServusTV das Turnier frei empfangbar.
Quoten & Anbieter
Medvedev ist mit 1,212 klarer Favorit, für einen Sieg von Mérida gibt es 4,615. Eine Siegwette auf den Russen bringt mir bei seiner Belastung zu wenig. Das Handicap von minus 4 Games auf Medvedev steht bei 1,615, setzt aber einen deutlichen Erfolg voraus, den ich nach der Reise aus Almaty nicht erwarte. Die ausgeglichene Gesamtlinie liegt bei 21 Games. Über 20 Games ist für 1,63 zu haben, bei genau 20 Games gibt es den Einsatz zurück.
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Mein Tipp: Über 20 Games zur Quote 1,63
Mein Tipp: Über 20 Games zur Quote 1,63. Medvedev dürfte das Match am Ende gewinnen, aber er kommt mit schweren Beinen aus Almaty, während Mérida ausgeruht ist und in Wimbledon gezeigt hat, dass er dem Russen einen Satz abnehmen kann. Ein dritter Satz knackt die Linie praktisch immer, und auch ein Zweisatzsieg mit einem 7:5 oder Tiebreak reicht. Selbst ein klassisches 6:4, 6:4 kostet mich nichts, weil es dann den Einsatz zurückgibt. Ich vergebe drei von fünf Punkten.
Das spricht für den Tipp
- Medvedev spielte am Sonntag noch das Finale in Almaty und hat nur einen Ruhetag
- Mérida nahm Medvedev in Wimbledon den ersten Satz ohne Breakball ab
- Nach dem Almaty-Titel 2025 lief es für Medvedev in Wien zäh
- Bei genau 20 Games gibt es den Einsatz zurück
Das spricht dagegen
- Medvedev gab in Almaty gegen Shimabukuro nur drei Games ab
- Mérida fehlt nach über zwei Wochen Pause womöglich der Rhythmus
- Ein glattes 6:3, 6:4 für Medvedev reicht für die Wette nicht
Ergebnis-Tipp: 2:1-Sieg für Medvedev, etwa 6:4, 4:6, 6:3
FAQ zu Mérida vs Medvedev
Wer ist Favorit bei Mérida vs Medvedev?
Daniil Medvedev geht mit einer Quote von 1,212 als klarer Favorit ins Match, auf Daniel Mérida gibt es 4,615. Medvedev ist die Nummer fünf der Welt und in Wien an Position drei gesetzt, Mérida steht auf Platz 44.
Wann beginnt Mérida vs Medvedev und wo läuft das Match im TV?
Gespielt wird am Dienstag, 27. Oktober 2026, ab 10:00 Uhr in der Wiener Stadthalle, die genaue Ansetzung ist noch offen. In Deutschland überträgt Sky Sport Tennis, in Österreich ServusTV.
Wie lautet der direkte Vergleich zwischen Mérida und Medvedev?
Medvedev führt mit 1:0. Er gewann im Juli in der zweiten Runde von Wimbledon mit 3:6, 6:3, 7:5, 6:2, nachdem Mérida den ersten Satz geholt hatte.
Ist Medvedev nach Almaty fit für Wien?
Offizielle Verletzungen sind nicht gemeldet. Medvedev gewann am Sonntag das Finale in Almaty in drei Sätzen und hat vor seinem Auftakt in Wien nur einen freien Tag. Er selbst räumte bereits vor Almaty ein, etwas müde zu sein.
Was ist mein Tipp für das Match?
Ich setze auf über 20 Games zur Quote 1,63, weil ich einen umkämpften Favoritensieg mit mindestens einem engen Satz erwarte.
Fazit
Bei Mérida vs Medvedev trifft ein formstarker, aber stark belasteter Favorit auf einen ausgeruhten Spanier, der ihm in Wimbledon bereits einen Satz abgenommen hat. Medvedev sehe ich am Ende vorn, ein glatter Durchmarsch ist nach der Reise aus Almaty aber nicht mein Szenario. Ich gehe deshalb auf über 20 Games zur Quote 1,63.














