Alex de Minaur

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Alex de Minaur ist einer der schnellsten Spieler der Tour und hat bei allen vier Grand Slams schon das Viertelfinale erreicht. 2026 holte er endlich den Titel in Rotterdam, kletterte im Juli auf sein Karrierehoch Rang 5 und kämpft im Herbst um seine dritte Teilnahme in Folge an den ATP Finals in Turin. Hier findest du sein Profil, seine Saison 2026, seine nächsten Turniere und unsere Wett-Tipps zu seinen Matches.

Profil & Statistik

NationAustralien
Geboren17.02.1999 in Sydney (27 Jahre)
Größe1,83 m
SpielhandRechts, beidhändige Rückhand
Profi seit2015
WeltranglisteNr. 10 (Stand 26.10.2026)
Grand-Slam-Titel0 (Viertelfinale bei allen vier Majors)
ATP-Titel11 (2026: Rotterdam)
BesonderesKarrierehoch Nr. 5 (Juli 2026), ATP-Finals-Halbfinalist 2025
StandOktober 2026

Karriere im Überblick

Alex de Minaur wurde in Sydney geboren, als Sohn eines Uruguayers und einer Spanierin, und verbrachte große Teile seiner Kindheit im spanischen Alicante, wo er bis heute trainiert. 2012 kehrte er nach Australien zurück, als Förderer gilt Lleyton Hewitt. Auf der Tour trägt er wegen seines Tempos den Spitznamen „Demon“.

Seinen ersten Titel holte er 2019 in Sydney, inzwischen stehen 11 Turniersiege aus 21 Endspielen zu Buche – damit liegt er in der Open Era gemeinsam mit Mark Philippoussis und Pat Rafter auf Platz sechs der erfolgreichsten australischen Profis. Bei den Majors kam er bislang nie über das Viertelfinale hinaus, erreichte es aber bei allen vier Turnieren: in Melbourne (2025, 2026), Paris und Wimbledon (beide 2024) sowie bei den US Open (2020, 2024, 2025). Bei den ATP Finals schied er 2024 in der Gruppenphase aus, 2025 stand er im Halbfinale. Mit Australien erreichte er 2022 und 2023 das Davis-Cup-Finale.

In der aktuellen Weltrangliste steht de Minaur mit 3.280 Punkten auf Rang 10 – sein Karrierehoch erreichte er im Juli 2026 mit Platz 5.

Saison 2026: Titel in Rotterdam & Kampf um Turin

De Minaurs Jahr begann stark: Viertelfinale bei den Australian Open, wo er an Carlos Alcaraz scheiterte, und im Februar der Titel in Rotterdam. Dort hatte er die beiden Endspiele zuvor gegen Sinner und Alcaraz verloren, im dritten Anlauf ließ er Félix Auger-Aliassime beim 6:3, 6:2 keinen einzigen Breakball. Danach wurde es zäher: Auf Sand kam er nur in Monte-Carlo ins Viertelfinale, das Rasenfinale in ’s-Hertogenbosch verlor er knapp im Tie-Break des dritten Satzes, und bei den US Open war schon in Runde zwei Schluss.

Im Herbst kam die Form zurück. In Peking marschierte er ins Finale, musste dort aber gegen Novak Djokovic nach dem verlorenen ersten Satz (6:7) zu Beginn des zweiten Durchgangs aufgeben – er hatte im ersten Satz etwas im Adduktorenbereich gespürt, der linke Oberschenkel war nach der Behandlungspause dick getapt. Eine Woche später stand er in Shanghai dennoch ohne Satzverlust im Viertelfinale, wo er Alexander Zverev mit 4:6, 4:6 unterlag. In Wien ist er an Position 5 gesetzt und hat seinen Auftakt gegen Qualifikant Tomas Machac nach verlorenem ersten Satz noch gedreht.

TurnierErgebnisBelag
Australian OpenViertelfinale (Niederlage gegen Alcaraz)Hartplatz
Rotterdam (ATP 500)Sieg (Finale 6:3, 6:2 gegen Auger-Aliassime)Hartplatz (Halle)
Indian Wells3. RundeHartplatz
Miami2. RundeHartplatz
Monte-CarloViertelfinaleSand
Madrid / Romjeweils 2. RundeSand
French Open3. Runde (Niederlage gegen Mensik)Sand
’s-Hertogenbosch (ATP 250)Finale (3:6, 6:2, 6:7 gegen Majchrzak)Rasen
WimbledonAchtelfinale (Niederlage gegen Cobolli)Rasen
Kanada / Cincinnati3. Runde / AchtelfinaleHartplatz
US Open2. Runde (Niederlage gegen van de Zandschulp)Hartplatz
Peking (ATP 500)Finale (Aufgabe gegen Djokovic, Adduktoren)Hartplatz
ShanghaiViertelfinale (4:6, 4:6 gegen Zverev)Hartplatz
Wien (ATP 500)läuft (1. Runde: 1:6, 6:4, 6:3 gegen Machac)Hartplatz (Halle)

Nächste Turniere

  • Wien (ATP 500, 26. Oktober bis 1. November 2026): Im Achtelfinale wartet Learner Tien. Das parallel laufende Turnier in Basel spielt de Minaur nicht.
  • Paris Masters (2. bis 8. November 2026): das letzte Masters-1000-Turnier des Jahres, de Minaur ist dort unter den Top-Gesetzten eingeplant.
  • ATP Finals (15. bis 22. November 2026, Turin): Im Race to Turin liegt er mit 2.880 Punkten auf Platz 10 (Stand 26. Oktober). Weil Jannik Sinner die Saison verletzt beendet hat, reicht Platz 9 – den hält aktuell Rafael Jódar mit 3.159 Punkten. Direkt hinter de Minaur lauern Novak Djokovic (2.840) und Taylor Fritz (2.685).

Für meine Wetten heißt das: De Minaur braucht in Wien und Paris jeden Punkt, und genau in dieser Turnierkategorie ist er seit Jahren zu Hause – kein Spieler hat seit 2023 mehr Matches bei ATP-500-Turnieren gewonnen. Die Adduktorenprobleme aus Peking scheinen nach dem Viertelfinale in Shanghai kein Thema mehr zu sein. Gegen Spieler außerhalb der Top 20 ist er für mich auch bei niedrigen Quoten eine solide Bank, ein verlorener erster Satz wie gegen Machac ist bei ihm kein Grund zur Panik. Gegen die absolute Spitze sehe ich ihn dagegen meist als Außenseiter – da schaue ich eher auf Satz-Handicap oder die Spieleanzahl als auf die reine Siegwette.

Spielstil & Wett-Faktoren

Tempo & Defensive
Herausragende Beinarbeit und Platzabdeckung: De Minaur bringt extrem viele Bälle zurück und kann aus der Defensive plötzlich das Tempo verschärfen – lange Ballwechsel und viele Spiele sind die Folge.
Aufschlag als Schwachstelle
Erster und zweiter Aufschlag gelten als sein größtes Manko, dazu kommen vergleichsweise viele Doppelfehler. Breaks auf beiden Seiten sind in seinen Matches normal – relevant für Handicap- und Über/Unter-Märkte.
ATP-500-Spezialist
Seit 2023 hat niemand bei 500er-Turnieren mehr Matches gewonnen, vier Titel holte er in dieser Kategorie in diesem Zeitraum. In Wochen wie Wien ist er entsprechend stark einzuschätzen.
Gegen die Topfavoriten
Gegen die Allerbesten fehlt oft die Durchschlagskraft: 2026 verlor er gegen Alcaraz in Melbourne und gegen Zverev in Shanghai. Hier lohnt der Blick aufs Handicap statt auf den Sieger.

Grand-Slam-Bilanz

De Minaurs wichtigste Grand-Slam-Ergebnisse (jüngste zuerst, Auswahl).

JahrTurnierErgebnisBelag
2026US Open2. RundeHartplatz
2026WimbledonAchtelfinaleRasen
2026French Open3. RundeSand
2026Australian OpenViertelfinaleHartplatz
2025US OpenViertelfinaleHartplatz
2025Australian OpenViertelfinaleHartplatz
2024US OpenViertelfinaleHartplatz
2024WimbledonViertelfinaleRasen
2024French OpenViertelfinaleSand
2020US OpenViertelfinaleHartplatz

Aktuelle & vergangene Wett-Tipps zu Alex de Minaur

Unsere Analysen und ihr Ergebnis – automatisch aus unserem Tipp-Ticker.

Häufige Fragen zu Alex de Minaur

Hat Alex de Minaur einen Grand-Slam-Titel?

Nein. Sein bestes Major-Ergebnis ist das Viertelfinale, das er aber bei allen vier Grand Slams erreicht hat – zuletzt bei den Australian Open 2026 (Stand: Oktober 2026).

Ist Alex de Minaur für die ATP Finals 2026 qualifiziert?

Noch nicht. Im Race to Turin liegt er mit 2.880 Punkten auf Platz 10. Da Jannik Sinner verletzt ausfällt, reicht Platz 9, den derzeit Rafael Jódar mit 3.159 Punkten hält. Mit Wien und dem Masters in Paris bleiben de Minaur zwei Turniere, um den Rückstand aufzuholen (Stand: 26. Oktober 2026).

Warum hat de Minaur das Finale in Peking aufgegeben?

Er spürte im ersten Satz gegen Novak Djokovic ein Problem im Adduktorenbereich, das sich zunehmend verschlimmerte. Nach dem verlorenen Tie-Break und einer Behandlungspause gab er zu Beginn des zweiten Satzes auf. Schon eine Woche später erreichte er in Shanghai wieder das Viertelfinale.

Wann spielt Alex de Minaur das nächste Mal?

Diese Woche beim ATP-500-Turnier in Wien (26. Oktober bis 1. November 2026), wo er im Achtelfinale auf Learner Tien trifft. Danach folgt das Masters in Paris (2. bis 8. November 2026). Unsere Tipps zu seinen Matches findest du oben in der Liste.

Wie viele Titel hat Alex de Minaur gewonnen?

11 ATP-Titel im Einzel, der jüngste davon in Rotterdam im Februar 2026. Zweimal gewann er in Acapulco (2023, 2024), 2025 in Washington.

Wo kann ich auf de-Minaur-Matches wetten?

Bei den auf unserer Seite geprüften Wettanbietern – dort findest du Quoten und Wettmärkte zu ATP-Turnieren.

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