Würzburger Kickers Saisonvorschau 2020/21

Die Würzburger Kickers waren zweifelsohne eine der Überraschungen der vergangenen Saison. Nicht wenige Experten hatten die Franken als Abstiegskandidaten auf dem Zettel, doch vor allem mit Wiederbeginn der Saison zeigten die Kickers attraktiven Fußball und schossen sich am Ende verdient zurück in die 2. Bundesliga.

Kader und Veränderungen

Zwei Abgänge schmerzen bei den Kickers besonders. Zum einen hat Sebastian Schuppan seine Karriere beendet und mit Fabio Kaufmann wechselt der beste Scorer zu Braunschweig. Schuppan war der zentrale Spieler in der Würzburger Defensive und einer der Garanten für den Aufstieg. Kaufmann war an 28 Toren beteiligt. Zudem kehrten die Leihspieler Simon Rhein (1. FC Nürnberg) und Albion Vrenezi (Jahn Regensburg) wieder zur ihren Vereinen zurück obwohl die tragende Rollen im Team hatten. Mit dem Erfahrenen Fabian Giefer (Augsburg) wurde zwischen den Pfosten ein neuer Rückhalt geholt. Die 32-jährigen Arne Feick und Douglas sollen ebenso für Stabilität sorgen. Zudem wurden Tobias Kraulich (1. FC Nürnberg II) für die Innenverteidigung Offensivspieler David Kopacz (VfB Stuttgart), Florian Flecker (1. FC Union Berlin) und Keanu Staude (Arminia Bielefeld) verpflichtet.

Testspiele

In der Vorbereitung haben die Kickers bisher keinen guten Eindruck hinterlassen. Gegen Union Berlin verloren die Franken mit 0:2 und gegen Mainz gab es eine 0:6-Klatsche. Aufwärts ging es beim 2:2 gegen den SV Horn und dem 3:1 gegen den SV Wehen. Allerdings verlor Würzburg zuletzt im Landespokal gegen 1860 München.

Saisonprognose Würzburg

Die Würzburger bestehen aus zahlreichen jungen Spielern, bei denen wenige Routiniers das Sagen haben. Deshalb wiegt das Karriereende von Sebastian Schuppan voraussichtlich schwer. Allerdings konnte man mit Giefer und Feick wieder Erfahrung gewinnen. Trainer Michael Schiele hat eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Die Kickers können durchaus überraschen aber werden sicherlich in einigen Partien an ihre Grenzen stoßen. Wir gehen fest davon aus, dass die Kickers am Ende gegen den Abstieg  spielen werden.