Es geht ums Ganze! Die Finalspiele des geschichtsträchtigen Turniers in Wimbledon stehen an. Die Damen machen am Samstag um 15 Uhr den Auftakt. Sowohl Pliskova, als auch Barty, könnten dabei erstmals im All England Club triumphieren. Das gilt natürlich nicht für Novak Djokovic, der am Sonntag zum siebten Mal den Centre Court in Wimbledon zum Finale betritt. Nur ein einziges Mal verlor er im Endspiel, 2013 gegen Andy Murray. Für sein Gegner Berrettini ist es das erste Finale bei einem Major. Wir werfen einen Blick auf die Partien und liefern euch eine Wimbledon Finale Preview.

 
 

Centre Court Wimbledon, London, England

Wimbledon Finale Preview
Foto: commons.wikimedia.org

Wimbledon Frauen Finale Preview

Karolina Pliskova (13.) – Ashleigh Barty (1.)

Unterschiedlicher könnten zwei Spielerinnen nicht sein. Während die 1,66 m große Ashleigh Barty sehr variabel spielt und vor allem für ihren aggressiven Slice gefürchtet ist, ist die 1,86 m große Pliskova eine sehr geradlinige Spielerin. Mit ihren großen Hebel agiert sie enorm druckvoll von der Grundlinie und spielt die Bälle dabei mit wenig Drall. Was die beiden vereint: Sie besitzen beide einen hervorragenden Aufschlag. Pliskova galt jahrelang als beste Aufschlägerin der Tour. In diesem Jahr führt jedoch Barty diese Kategorie mit 209 Assen an. Pliskova, die sieben Partien weniger absolviert hat, steht bei 179. In Wimbledon hat die Tschechin jedoch mit 54 acht mehr geschlagen als die Australierin.

Obwohl Pliskova sich deutlich besser bewegt als noch in den letzten Monaten, wird entscheiden sein, wie sie mit dem flachen Slice von Barty zurecht kommen wird. Aufgrund ihrer Größe fällt es ihr grundsätzlich schwer, Bälle so tief anzuspielen. Sie muss die aggressivere Spielerin sein und die Ralleys bestimmen, um diese Situationen zu vermeiden. Sollte sie sich, wie in den letzten Partien, auf ihren Aufschlag verlassen können, wird sie die Partie eng gestalten können. Gegen Sabalenka ließ sie nur einen Breakball zu, dieser führte aber direkt zum Gewinn des ersten Satzes für die Belarussin. Ich erwarte hier, dass Pliskova aufgrund ihres Aufschlags der Australiern noch etwas mehr Gegenwehr leisten kann, als Angelique Kerber im Halbfinale, und nehme hier das Handicap zugunsten der Tschechin mit.

Wimbledon Herren Finale Preview

Matteo Berrettini (9.) – Novak Djokovic (1.)

Matteo Berrettini schaffte am Freitag erstmals den Sprung in das Endspiel eines Grand Slam Turniers. Es ist sicherlich kein Zufall, dass dies auf Rasen geschehen ist. Mit seinem guten Aufschlag und seiner unnachahmlichen Vorhand hat er alle Waffen, um erfolgreich auf dem schnellsten aller Beläge spielen zu können. Schon 2019 gewann er das ATP Turnier in Stuttgart. In diesem Jahr ist er in seinem elften Rasenspiel noch ohne Niederlage. Vor dem Turnier im All England Club gewann er noch das ATP Turnier in Queens.

Nun wartet jedoch die schwerste aller Aufgaben im Tennis. Novak Djokovic, der Weltranglisten-1., strebt in diesem Jahr nach dem Golden Slam. Bis zum Halbfinale kam er souverän durchs Turnier. Einzig den ersten Satz gab der Branchenprimus an den jungen Briten Jack Draper ab. Im Halbfinale wartete mit Denis Shapovalov die bisher schwierigste Aufgabe. Der Kanadier servierte im ersten Satz beim stand von 5:4 schon zum Satzgewinn. Doch Djokovic schaffte das Break und gewann schließlich den Tiebreak. In den folgenden beiden Sätzen spielte der Serbe seine Erfahrung aus und breakte jeweils zum 6:5. Dabei profitierte er aber auch von den Fehlern von Shapovalov. Insgesamt wehrte er zehn seiner elf Breakbälle ab und war am Ende, in einem engen Match, der Abgezocktere.

Djokovic und Berrettini begegneten sich schon bei den French Open in diesem Jahr. Damals bezwang der Serbe den Italiener mit 3:1 Sätzen im Viertelfinale. Auf Rasen sehe ich die Partie etwas enger. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Djokovic Berrettini vorwiegend auf seiner deutlich schwächere Vorhand drängen wollen wird. Diese umläuft der Italiener oftmals gerne. Für den 25-jährigen wird es wichtig sein, souverän zu servieren und die wenigen Chancen, die sich ihm bieten werden, zu nutzen. Djokovic könnte mit dem Sieg am Sonntag seiner 20. Grand Slam Titel feiern, und würde damit mit Nadal und Feder aufschließen. Ich gehe zwar von einem Sieg von Djokovic aus, kann mir aber durchaus vorstellen, dass Berrettini, ähnlich wie Shapovalov, dem Serben zumindest Paroli bieten kann. Deshalb empfehle ich auch hier ein hohes Handicap auf den Außenseiter.

Kombi: Pliskova +5,5 & Berrettini +7,5 Spiele HC, Quote 1,84

Einsatz: 2 / 10

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