Was einen guten Fußballtrainer ausmacht

Der Erfolg eines Vereins ist in schöner Regelmäßigkeit abhängig von dem Mann an der Seitenlinie. Aber was genau macht einen guten Trainer aus und was muss er beherrschen, um sein Team erfolgreich zu machen? 

Taktik

Dies ist wahrscheinlich der Ausgangspunkt für die Antwort eines Experten auf die Frage. Ein Top-Trainer muss ein Taktikfuchs sein. Er muss in der Lage sein, eine Strategie zu entwickeln wie die Teamzusammensetzung, den Stil des gespielten Fußballs, Formation, Spieltempo und viele andere Dinge. Dies sind die Attribute, die für Erfolge im Fußball stehen. Aber die Strategie eines Trainers kann nicht in ein fußballerisches Korsett gepresst sein. Im Gegenteil, die Strategie muss opportun sein, sich Gegnern anpassen können und sich ständig weiterentwickeln. So muss der Trainer beispielswiese an den Elementen seiner Strategie basteln, je nachdem, ob es sich um ein Heim- oder ein Auswärtsspiel handelt. Er muss dasselbe tun, je nachdem, ob er gegen eine schwächere oder eine stärkere Mannschaft spielt. Er muss wieder ans Reißbrett, je nachdem, ob seine Mannschaft in einem nationalen Vereinswettbewerb wie der Bundesliga oder einem internationalen Wettbewerb wie der Champions League spielt. All diese Faktoren machen das rundum Paket der Taktik aus. Trainer Legenden wie Pep Guardiola, Jose Mourinho oder Alvaro Benito beherrschen dieses Paket aus dem FF und sind dementsprechend erfolgreich. 

Soziale Kompetenz

Wenn Taktik das Fundament ist, sind die „social skills“ des Trainers die erste Säule auf diesem Fundament. Tatsächlich glauben viele Experten, dass dies die wichtigste Qualität ist, die die besten Trainer vom Rest unterscheidet. Ein Trainer muss wissen, wie er das Beste aus jedem Spieler herausholt. Er muss nicht nur die Stärken und Schwächen jedes Spielers kennen, sondern auch die beste Art und Weise, wie die Stärken genutzt und die Schwächen verbessert werden können. Er sollte wissen, wann er mit einem Spieler sprechen muss und wann er es tut, sowie sich darüber im Klaren sein, wie er den Spieler anspricht. Diese soziale Komponente ist wichtiger denn je, da die besten Spieler nicht nur hohe Löhne, sondern häufig auch große Egos haben.

Entscheidungsfreudig

Dies ist die andere Säule einer guten Führungsstruktur. Die Auswahl an Entscheidungen, mit denen ein Trainer konfrontiert ist, ist vielfältig und keine davon ist simpel. So muss entscheiden, welche Spieler er kauft und welche er verkauft, vorausgesetzt seine Kompetenz reicht ins Transfersystem des Vereins. Er muss die besten elf Spieler auswählen, um ein Spiel zu beginnen, und die besten Ersatzspieler auf der Bank auswählen, falls er sie benötigt. Außerdem muss er Entscheidungen über die Arbeitsbelastung der Spieler treffen, um sie vor Verletzungen zu bewahren. 

Es gibt zweifelsohne viele Attribute, die einen guten Trainer ausmachen, aber die genannten findet man in jedem erfolgreichen Meistertrainer und das nicht ohne Grund.