Handball EM 2020 – Favorit Frankreich

Hier folgt nun der Teamcheck zu der Nationalmannschaft Frankreich, welche mit zu dem Favoritenkreis der Handball-Europameisterschaft 2020 gehören.

Gruppe D

In der Gruppe D treffen die Franzosen auf Bosnien-Herzegowina, Norwegen und Portugal. Die Gruppenspiele werden in der Spielstätte Spektrum ausgetragen. Diese umfasst bis zu 8.000 Zuschauer und befindet sich in Trondheim, Norwegen.

Favorit Frankreich

Erstaunlicherweise konnte im internationalen Handball keine Mannschaft in den vergangenen Jahren so überzeugen, wie Frankreich. Die Equipe Tricolore gewann beispielsweise 2006, 2008 und 2014 die Handball-Europameisterschaft sowie 2008 und 2012 die Olympischen Spiele. Weiterhin konnten sie sechs Mal die Goldmedaille (1995, 2001, 2009, 2011, 2015, 2017) gewinnen. Die Buchmacher sehen Frankreich als Favorit dicht hinter den Dänen an zweiter Stelle. Daher beträgt die derzeitige Quotierung für den Europameister-Sieg 4,5.

Hervorzuheben ist vor allem, dass das EM-Aufgebot der Franzosen mit internationalen Topspielern besetzt ist. Besonders wichtig werden die Leistungen der Ausnahmespieler Nikola Karabatic, Luc Abalo und Nedim Remili sein. Wie wichtig ein Nikola Karabatic in Bestform wäre, konnte er bereits in früheren Jahren zeigen. Immer wieder war er eine sehr wichtige Stütze im Team der Grande Nation, bis er mehr und mehr mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Aufgrund dessen konnte er seine Topform nicht mehr konstant halten. Schafft es Nikola Karabatic verletzungsfrei zu bleiben und an seine Topform anzuknüpfen, ist die französische Nationalmannschaft heißer Titelkandidat.

Außerdem wäre der Europameister-Titel für Frankreich der schnellste Weg, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Somit gibt es für die Franzosen zusätzlich einen sehr guten Grund, für den Europameister-Titel alles in die Waagschale zu werfen.

Vorbereitung

Im Rückblick auf die vergangenen Spiele kann Frankreich zumindest die Mit-Favoritenrolle bestätigen. Erst am Freitag konnte Frankreich noch mit 40:26 gegen Serbien gewinnen. Nationaltrainer Didier Dinart war mit diesem Testsieg sehr zufrieden. Am vergangenen Sonntagabend mussten sie sich allerdings gegen den Topfavoriten Dänemark nur knapp mit 30:31 geschlagen geben. Diese Partie war insoweit die letzte Generalprobe vor der Europameisterschaft. Wie sich dieses Spiel auf die kommende Europameisterschaft auswirkt, lässt sich bislang nur erahnen. Auf jeden Fall kann sich die Equipe Tricolore weiterhin zu den größten Favoriten zählen. Nach derzeitigem Stand ist das französische Personal bis auf Luka Karabatic und Kentin Mahe vollzählig.

Das EM-Aufgebot der französischen Handball-Nationalmannschaft:

Linksaußen: Michael Guigou (USAM Nîmes/FR), Mathieu Grebille (Montpellier HB/FR)
Rückraum links: Elohim Prandi (USAM Nîmes/FR), Romain Lagarde (Rhein-Neckar Löwen), Nikola Karabatic (Paris Saint-Germain/FR)
Rückraum Mitte: Nicolas Claire (PAUC Handball/FR)
Rückraum rechts: Nedim Remili (Paris Saint-Germain/FR), Melvyn Richardson (Montpellier HB/FR), Dika Mem (FC Barcelona/SPA), Adrien Dipanda (Saint-Raphaël Var HB/FR)
Rechtsaußen: Valentin Porte (Montpellier HB/FR), Luc Abalo (Paris Saint-Germain/FR)
Kreis: Nicolas Tournat, Cedric Sorhaindo (FC Barcelona/SPA), Ludovic Fabregas (FC Barcelona/SPA)
Tor: Yann Genty (Chambéry Savoie HB/FR), Vincent Gerard (Paris Saint-Germain/FR), Wesley Pardin (Pays d’Aix UCH/FR)

Die Spiele der dänischen Nationalmannschaft im Überblick:
• Freitag, 10. Januar, 18.15 Uhr: Frankreich – Portugal
• Sonntag, 12. Januar, 18.15 Uhr: Frankreich – Norwegen
• Dienstag, 14. Januar, 18.15 Uhr: Bosnien-Herzegowina – Frankreich

Wettempfehlungen

In Bezug auf die vorhandenen Informationen sind Wettempfehlungen noch nicht möglich. Die Partien gegen Portugal sowie Bosnien-Herzegowina sollten unserer Ansicht nach kein Problem für Frankreich darstellen. Die Quoten hierzu sind jedoch nicht zu empfehlen, da diese nicht hoch genug sind. Ob in den Quoten gegen Norwegen Value vorhanden sein wird, wird sich noch zeigen. Gegebenenfalls wird es dann eine separate Analyse hierzu geben.