Golden State Warriors – Miami Heat

Wettanalyse Warriors – Heat

Es ist das Duell zweier Teams, die beide größere Deals vor der Trade-Deadline erzielen konnten. Die Warriors bekamen ihre ersehnten Picks und Andrew Wiggins für D’Angelo Russell, während die Heat den Ex-Warrior und Finals-MVP von 2015 Andre Iguodala verpflichten konnten. Dabei sind die Vorzeichen für das heutige Spiel nicht ganz dieselben, die vor der Saison noch vermutet wurden. Die Warriors, jahrelang das Nonplusultra der Liga, haben mittlerweile in einem Übergangsjahr die schlechteste Bilanz der Liga, während die Heat spätestens nach der Trade-Deadline zu den Favoriten im Osten zählen. Das Duell steigt um 04:30 Uhr im Chase Center in San Francisco, der neuen Heimat der Warriors. Das erste Spiel diese Saison in Miami gewannen die Heat mit 122-105.

Analyse Golden State Warriors

Die Warriors waren, für viele dann doch noch überraschend, kurz vor Ende der Trade-Deadline noch aktiv. Man schickte den erst im Sommer, per Sign-and-Trade, erworbenen D’Angelo Russell zu seinem Kumpel Karl-Anthony Towns nach Minnesota. Dafür bekam man den ehemaligen Nummer 1 Pick im Draft, Andrew Wiggins, einen Top-3 (sollte der Pick in den Top-3 sein, bleibt er bei den Timberwolves) geschützten Erstrundenpick für das Jahr 2021 und einen Zweitrundenpick für das Jahr 2022. Die Picks waren vermutlich letztendlich ausschlaggebend, dass der Deal zu Stande kam, wurde doch vermutet, dass Russell bis zum Saisonende bei den Warriors bleibt. Wiggins, der niemals die großen, ihn ihn gesteckten Erwartungen erfüllen konnte, erinnert viele Experten an den ehemaligen Warrior Harrison Barnes. Für ihn ist es die große Chance, in neuer Umgebung einen Neuanfang zu starten.

Nichtsdestotrotz ist Saison für die Warriors schon lange gelaufen. Sie befinden sich auf dem letzten Platz der Western Conference mit der schlechtesten Bilanz der gesamten Association (12-41). Dabei stellen sie mit 114,8 kassierten Punkten pro Spiel die siebtschwächste Defense der Liga und mit 106,4 Punkten/Spiel die schwächste Offense der Western Conference. In den letzten neun Spielen kassierten die Warriors im Schnitt 122,1 Punkte. Klay Thompson fällt die gesamte Saison aufgrund des in Game 6 der Finals erlittenen Kreuzbandriss aus. Stephen Curry brach sich zu Saisonbeginn die Hand un fällt noch mindestens den gesamten Februar aus. Ansonsten sind für heute keine weiteren Ausfälle bekannt.

Analyse Miami Heat

Die Miami Heat haben einen der begehrtesten Spieler dieser Trade-Periode für sich gewinnen können. Der dreimalige NBA-Champion und Finals-MVP von 2015, Andre Iguodala, kam gemeinsam mit Jae Crowder und Solomon Hill von den Memphis Grizzlies. Im Gegenzug schickten die Heat Dion Waiters, Justice Winslow und James Johnson nach Texas. Iguodala machte in dieser Saison kein einziges Spiel für die Grizzlies, da von Anfang an klar war, dass er im Laufe der Saison getradet wird. Er bringt, gemeinsam mit den anderen beiden Veteranen, die nötige Erfahrung, die das junge Team um Jimmy Butler benötigt. Dadurch können sie sich ernsthafte Hoffnungen machen, zumindest in die Eastern Conference Finals einzuziehen.

Die Heat spielen eine deutlich bessere Saison als zuvor erwartet und sind mit einer Bilanz von 34-18 auf Platz 4 der Eastern Conference. Um Jimmy Butler wurde ein gutes, junges Team gebaut. Kendrick Nunn und Tyler Herro sind beides Rookies, die von Beginn an zu überzeugen wussten. Duncan Robinson schießt mit 43,9% von hinter der 3er-Linie in seiner zweiten Saison die Lichter aus und wurde für das 3-PT-Shootout des All-Star Weekends nominiert. Bam Adebayo brachte sich mit seinen bisherigen Leistung in den erweiterten Kreis der Favoriten für den MIP-Titel, dem Titel für den am meist verbesserten Spieler der Saison. Die letzten drei Spiele liefen für die Heat weniger erfolgreich. Es setzte Niederlagen gegen die Clippers, die Kings und die Blazers, allesamt auswärts. Bei den letzten beiden Spielen fehlt jedoch Jimmy Butler, der auch für heute fraglich ist. Er verletzte sich im Spiel gegen die Clippers an der Schulter. Herro fehlte in allen drei Niederlagen aufgrund einer Fußverletzung, ist auch für das heutige Spiel fraglich. Definitiv ausfallen wird Meyers Leonard.

Fakten zu Warriors – Heat

Golden State Warriors:
    • Rang 15 in der Western Conference mit einer Bilanz von 12-41 Siegen
    • erzielte Punkte/Schnitt: 106,4 | Gegenpunkte/Schnitt: 114,8
    • Last 10 Games: 3-7
Miami Heat:
    • Rang 3 in der Eastern Conference mit einer Bilanz von 34-18 Siegen
    • erzielte Punkte/Schnitt: 111,9 | Gegenpunkte/Schnitt: 108,3
    • Last 10 Games: 5-5

Wettempfehlung zu Basketball Wettanalyse Warriors – Heat

Ich verstehe hier ehrlich gesagt die Quotierung nicht. Die Warriors haben in den letzten neun Spielen in Folge mindestens 112 Punkte kassiert, oft sogar über 120. Die Heat erzielen im Schnitt 111,9 Punkte, was nicht Ligabestwert ist, aber gegen eine der schwächsten Defenses der Liga sollte die Line von 110,5 gut machbar sein. Meiner Meinung nach muss man das definitiv mitnhemen und empfehle euch deshalb, auf Überpunkte Miami Heat zu setzen.

Miami Heat Ü110,5 – Quote 1,67 (betano) (Stand: 10.02.20 – 18:10 Uhr)

Moneymanagement 3/10