Die vergangenen zwei Jahre waren für die Fans von Eintracht Braunschweig alles andere als eine schöne Zeit. Erst scheiterte Braunschweig in der Relegation zur Bundesliga und stieg in der Folgesaison ab. Als großer Aufstiegsfavorit gehandelt, sicherte sich der BTSV erst am letzten Spieltag in der 3. Liga den Klassenerhalt. In dieser Saison soll es endlich wieder aufwärts gehen. Wir blicken auf die Eintracht Braunschweig Vorschau 2019.

Kader Eintracht Braunschweig

Ein weiterer größerer Umbruch blieb in der Sommerpause bei Braunschweig aus. Allerdings musste der BTSV Philipp Hofmann zum KSC und Suleiman Abdullahi zu Union Berlin ziehen lassen.  Abdullahi spielte allerdings bereits in der vergangenen Saison in Berlin und war ausgeliehen. Dagegen konnte Braunschweig sich kräftig verstärken. Martin Kobylanski kam aus Münster. Dort war er der Dreh- und Angelpunkt im Spiel. Vor allem seine Standards sind brandgefährlich. Nick Proschwitz und Orhan Ademi trafen in der vergangenen Saison in der 3. Liga zweistellig. Somit konnte der Offensivbereich deutlich verbessert werden. Für den Defensivbereich wurde lediglich Lasse Schlüter verpflichtet. Somit setzen die Löwen weitgehend auf ein eingespieltes Team und konnten sich qualitativ deutlich verstärken.

Trainer

Andre Schubert verließ Braunschweig kurz vor der Vorbereitung. Mit Christian Flüthmann haben die Braunschweiger einen jungen Trainer, der bisher lediglich im Nachwuchsbereich tätig war. Dort war er untere anderem bei Norwich City tätig und konnte so auch Erfahrungen im Ausland sammeln. Er könnte für die nötige Aufbruchsstimmung im Team sorgen. Mit Peter Vollmann hat er einen erfahrenen Sportdirektor hinter sich.

Saisonprognose

Braunschweig konnte sich in der Rückrunde deutlich steigern und verdiente sich am Ende den Klassenerhalt. Die Neuzugänge machen Hoffnung für die kommende Spielrunde. Sicherlich werden die Braunschweiger ein anderes Bild abgeben. Hierzu müssen sie sich aber auch in der Defensive deutlich steigern. Aufgrund der großen Konkurrenz wird das Thema Aufstieg allerdings schwierig.