Zur Winterpause und auch zum Ende des Frühjahrs schien der Abstieg von Carl Zeiss Jena besiegelt. Doch Trainer Lukas Kwasniok konnte mit einem echten Kraftakt das Ruder noch herumreißen. Wir blicken auf die Carl Zeiss Jena Vorschau 2019.

Kader Carl Zeiss Jena

Bei den Thüringern aus Jena hat in der Sommerpause ein größerer Umbruch stattgefunden. Mit Phillip Tietz, Maximilian Wolfram und Manfred Starke haben wichtige Säulen die Mannschaft verlassen. Allerdings hat Trainer Kwasniok, der zugleich auch die Rolle des Sportdirektors inne hat, kräftig zugeschlagen. Vor allem die feste Verpflichtung von Julian Günther-Schmidt vom Augsburg ist ein wichtiges Zeichen. Mit Nico Hammann greift  Jena auf einen erfahrenen Innenverteidiger zurück. Ansonsten hat Kwasniok das Team weiter verjüngt. Patrick Schorr und Marian Sarr kamen vom Absteigen aus Aalen. Auch Anton Donkor hat bereits 3. Liga Erfahrung. Kilian Pagliuca vom FC Zürich ist ein interessanter Stürmer. Mit Meris Skenderovic von Hoffenheim II erhielt Kwasniok seinen Wunschkandidaten. Gleiches gilt für Tim Kircher vom KSC.

Trainer

Für Lukas Kwasniok ist Jena die erste Station im Profibereich. Zuvor stand er lediglich für zwei Spiele beim KSC an der Seitenlinie. Konnte in diesem allerdings als abgeschlagener Tabellenletzter zweimal punkten. Im Jugendbereich des KSC arbeitete er erfolgreich und führte zahlreiche Spieler in die erste Mannschaft. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass er in Jena auf junge Spieler setzt, da er ein großer Motivator ist.

Saisonprognose

Jena ist in dieser Saison eine Wundertüte. Die Abgänge wiegen schwer. Allerdings konnte Kwasniok erstmals als Trainer und Sportdirektor ein Team aufbauen. Bei den Verpflichtungen ist ein System erkennbar. Zwar sind im Kader keine großen Namen vorhanden, doch Kwasniok hat gezeigt, was unter seine Regie möglich ist. Deshalb sehen wir das Team nicht in unmittelbarer Abstiegsgefahr.